In einem Facebook-Post habe ich neulich gelesen, dass der Produzent und Bassist der Band Spliff nach schwerer Krankheit, kurz bevor er seinen 61. Geburtstag feiern konnte, in Berlin gestorben ist.

Diese Nachricht erinnerte mich mal wieder an «The Spliff Radio Show»: Ich habe das Album, damals noch als LP gekauft, geliebt. Ich mag es noch immer! Darum hab‘ ich es mir jetzt auch endlich als CD gekauft. Wobei – der Spliff-Jingle (No. 9) macht nur wirklich auf LP Sinn. Leute, die ihn kennen, wissen, wovon ich spreche… Und ich muss sagen, es geht mir heute noch wie vor mehr als 30 Jahren (Ist das wirklich schon so lange her? Ich glaub‘, ich habe es ein, zwei Jahre nach Erscheinungstermin für mich „entdeckt“) – einmal mit dem Hören angefangen, kann ich kaum mehr ausschalten.

Das erste Album der ehemaligen Nina-Hagen-Band war eine Art satirische Konzept-Rock-Oper über die Widrigkeiten des Musikgeschäfts, dirigiert von Jim Rakete und uraufgeführt im Mai 1980 im Kant Kino.

Der kommerzielle Erfolg von Spliff kam erst etwas später im Zug der Neuen Deutschen Welle mit Songs wie „Carabonara“, „Das Blech“ oder auch „Déjà vu“. Aber, für mich ist die Spliff Radio Show immer noch das Beste von Spliff. Wer Spliff erst seit „Carabonara“ kennt, der wird hier die ein oder andere Überraschung erleben. Mein Liebling: „Rock is a drug“ (No. 16); Headbang-Empfehlung spätestens ab 3:12… Leider war ich nie auf einem Spliff-Konzert. Hätten mir meine Eltern vermutlich in dem Alter auch nicht erlaubt.

Mal reinhören lohnt!

Sweet As Radio

Jive

Rock Is A Drug

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