Bei manchen könnte man denken, sie haben sich mit diesem ersten Kuss echt gefunden …
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Zwanzig Menschen, die sich zum ersten Mal in ihrem Leben sehen, wurden gebeten, sich vor laufender Kamera zu küssen. Regisseurin Tatia Pilieva zeigt in ihrem kurzen Video, wie schön, peinlich, verbindend oder auch komisch diese Situation sein kann.

[Fundort: XING Thread bei Desperate Workwives]

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2 Responses to First Kiss Kissers

  1. Michael sagt:

    Hi,

    das ist wirklich ein sehr cooles Video und ein interessanter Test. Ob ich sowas mit einer wildfremden Frau machen würde .. ich zweifel.
    Mich würde interessieren ob sie sich danach noch getroffen / unterhalten haben …
    Naja vielleicht hört man da von ja noch etwas.

    Viele Grüße
    Michael

  2. fundwerke sagt:

    »Es ist zwar schon alles gesagt, aber eben nicht von allen. Deswegen auch hier noch kurz zum inzwischen berüchtigten Kuss-Video der letzten Woche. Ja, es handelte sich um Reklame: Die beteiligten Modelle wirkten doch schon zu Beginn zu perfekt und auch die Aufmachung ließ vermuten, dass hier keine Leute von der Straße ins Studio gelockt wurden. Das macht den Aufschrei, der nach dieser Enthüllung durch’s Netz ging auch so verlogen. Das Problem ist nämlich nicht, wie die Blogrebellen richtig festhalten, die kluge Kampagne des amerikanischen Modeabels Wren, die eindrucksvoll auf der Klaviatur des kalkulierten viralen Hypes mit Süß-Faktor spielt (inklusive des sehr – wirklich: ausgesprochen – dezenten Brandings). Das Problem ist die undistanzierte Übernahme eines Marketinggags durch seriöse Medien und das offensichtliche Fehlen jeglicher Kompetenz in der Berichterstattung über diese eigentlich schon gar nicht mehr so neue Form psychologischer Kriegsführung Manipulation Vermarktung durch findige Werbemacher. Es ist etwas anderes, ob Facebook-Nutzer ein Video weiterleiten und damit vielleicht unwissentlich einer Strategie aufsitzen (Ich würde gar behaupten, dass das häufig in vollem Bewusstsein geschieht, um die Medienkompetenz der meisten User ist es mutmaßlich besser bestellt als man in den Redaktionsstuben denkt). Oder ob Welt, Bild, Spiegel Online und jede noch so kleine Webpräsenz einer gedruckt Lokalzeitung eine Story als echt verkaufen, obwohl sie ihre Aufgabe eigentlich zur Recherche und Wahrheit verpflichtet und sie noch nicht mal dafür bezahlt werden (anders als die coolen Blog-Kollegen von zeigt Schlecky Silberstein, die damit offen umgehen und ihren Erlös spenden, wie zuletzt beim Edeka-Opa geschehen).

    Wo die klassischen Medien versagen, wirken die Selbstheilungskräfte des Netzes, wenn auch mit nicht annähernd vergleichbarer Viewer-Zahl. So finden sich inzwischen zahlreiche Parodien, darunter das wirklich sehr lustige First-Handjob-Video. Eine clevere Antwort auf die zuckersüße Seifigkeit der Kampagne findet auch das VICE-Magazine. Dort hat man tatsächlich fremde Menschen von der Straße geholt, bezahlt und für die selbe Aufgabe vor die Kamera gestellt. Was dabei herauskommt ist so echt und so peinlich wie das richtige Leben – und verdammt lustig:«

    http://www.vice.com/shorties/we-got-twenty-british-strangers-who-arent-models-to-kiss-each-other

    Quelle: Netzpiloten – Videokolumne vom 10. März

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