… as you know we have something special down here …

Die 80er! Das Jahrzehnt einiger fast krimineller Modesünden. Selbst heute noch sind grellen Farben und Pudellocken-Perücken der Renner auf jeder Bad-Taste-Partie oder haben die Lacher auf ihrer Seite, wenn man mal sein Führerscheinbild hervorzieht.

Für alle, die sich nicht erinnern können oder wollen oder aber zu jung dafür sind – was war so  typisch für den 80er-Jahre-Modestyle?

Frisur – absoluter Hingucker

Pudelfrisur, Vo-Ku-Hi-La bei Männern und Frauen, dazu tonnenweise Haarspray und die ein oder andere Farbsträhne; Volumen war der Renner.

Outfit

Karottenjeans und Bundfaltenhosen, die aus einem noch so schlanken Menschen rein optisch eher eine ausladende Tonne machten, Leggins mit langem Shirt oder Maxi-Pulli, taillenkurze Leder- und Jeansjacken oder aber, wer es ‚eleganter‘ mochte, ein Blüschen mit Rüschen und Puffärmeln. Auch Blazer waren bei Männern wie Frauen beliebt – auf keine Fall aber durfte man vergessen, die Ärmel so hochzukrempeln, dass man das Innenfutter gut sehen konnte. Naja, und dann natürlich die Schulterpolster.

Accessoires

Ohne Accessoires – z.B. Schweißbänder an Fuß, Hand oder Stirn (gerne auch zum Skifahren bei -20 °C), Stulpen und auch Handschuhe (allerdings dann gerne mit abgeschnittenen Fingerkuppen) ging nichts.

Schmuck

Als Schmuck konnte eigentlich alles getragen werden. Hauptsache es war groß, glitzerte oder viel sonst irgendwie auf – Broschen, lange Halsketten, Ohrringe gehörten einfach dazu.

Schuhe

Stiefeletten und Stiefel der 80er Jahre waren meistens flach, hatten dafür aber gern mal indianische Zierborten und Fransen aus Natur- oder Wildleder zum Aufpeppen um den Schaft. Außerdem natürlich Turnschuhe wie z.B. der Allround, für den nicht nur das komplette Taschengeld einiger Monate daran glauben musste, sondern die dann natürlich auch getragen wurden, bis sie vom Fuß fielen. Attraktiv waren auch Overknee-Stiefel zu engen Schlauchstoff-Miniröcken.

Auch wenn ich nicht unbedingt an all meine modischen Kapriolen in den 80er-Jahren erinnert werden möchte (keine Sorge, es gab auch die ein oder andere geschmackvolle Variante in meinem Kleiderschrank),

diesen Song aus den 80ern finde ich immer noch

„groovy, groovy“!

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8 Responses to Ladies and Gentlemen …

  1. Waltraud sagt:

    Die 80er waren eine der schönsten Zeiten, nicht nur in Sachen Mode und Musik. Auch das Fernsehprogramm war damls noch interessanter ;-)

  2. jonny sagt:

    @Waltraud Ich fand die 80er kann man in Sachen schlechtem Geschmack wohl kaum überbieten! :D Der Hip Hop aus dieser Zeit allerdings TOP! :)

  3. Kfz Ankauf sagt:

    Ich liebe die 80er, wir veranstalten jedes Jahr ne 80er Party mit Freunden bei uns zu Hause und es ist jedes mal ein Vergnügen die Playlist zusammen zu stellen :)
    Dieses Lied wird aufjedenfall in der Playlist vorkommen ;)

  4. Markisen Montage Berlin sagt:

    Wow dieses Lied hat es mir angetan, auch wenn mich die 80er nicht sooo interressieren höre ich doch dieses Lied rauf und runter.
    Supper Lied!!

  5. Rüdiger sagt:

    Ich will ja nicht die gute 80er-Jahre-Stimmung stören, aber ist dieses Stück nicht erst in den frühen 90ern erschienen? So ca. 1992?

    • fundwerke sagt:

      Rüdiger – schon geschehen ;-)
      Aber, Du hast tatsächlich Recht, und meine Erinnerung hat mich getäuscht!
      Laut offizieller Website von US3 wurde die Band erst 1992 gegründet.
      Die im Januar 1993 erschienene Single ‚Cantaloop‘ mit Elementen des Herbie Hancock-Stückes Cantaloupe Island (vom Juni 1964) wurde dann erst ein internationaler Erfolgt.
      Sorry, für die Fehlinformation – aber das erklärt dann vielleicht auch, wie es sein kann, dass die im Post gezeigten Mode-Eskapaden den Augen so schlecht schmecken, während die Musik von US3 meinen Ohren nach wie vor angenehm die Ohrmuscheln kitzelt. :-)

      • Rüdiger sagt:

        Ich verbinde mit dem Stück mein Praktikum in einer Kölner Werbeagentur am Ubierring. Damals gab es weder Google noch Shazam und so musste die Sekretärin beim WDR anrufen, um sich nach Titel und Bandname zu erkundigen, nachdem es meine Chefin zufällig im Autoradio gehört hatte … und die CD mussten wir dann im Saturn oder bei WOM kaufen. Jaja, so war das früher! ;-)

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