Was tun_fundwerke_012016Wenn die Frage doch nur so einfach zu beantworten wäre …

Wolfram Eilenberger ist Philosoph, Publizist und Chefredakteur des „Philosophie Magazins“, das ich mir ab und zu mal kaufe. Die Zeitschrift hat 27 Denkerinnen und Denker zur Flüchtlingskrise und zu einzelnen Aspekten von Migration und Integration befragt. Es geht um Ängste und Sorgen, gleichzeitig aber auch um Mut. Die Antworten sind nicht immer bequem, aber auf jeden Fall lesenswert, wenn einen das Thema sowieso umtreibt. Erstaunlich realistisch und bei weitem nicht so abgehoben, wie manche vielleicht befürchten.

»Die Ernsthaftigkeit, der Situation realistisch ins Auge zu sehen, ein erwachsenes Gespräch zu führen, das sich von Verherrlichung und Dämonisierung gleichermaßen fernhält. Und der Wille, die Anstrengung als eine gesamtgesellschaftliche anzunehmen. Das bedeutet auch, ein neues Bild von dem Land zu entwickeln, in dem wir in Zukunft leben wollen.«
~ Eilenberger

Eines wird beim Lesen der einzelnen Beiträge auf jeden Fall deutlich – wenn die derzeitigen Entwicklungen nicht noch mehr zur Spaltung unserer Gesellschaft führen, sondern sich zum Positiven wenden sollen, dann brauchen wir dringend konkrete Pläne und Umsetzungsstrategien, die ein dauerhaft funktionierendes Zusammenleben möglich erscheinen lassen.

Egal, ob wir dagegen sind oder nicht, wir haben keine andere Wahl, als mit den neuen Herausforderung umzugehen.

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