»Wenn mich die Trauer,
still gefangen nimmt,
im Tränenschleier
meine Sicht verschwimmt,
ich den Lauf der Dinge
nicht verstehen kann,
dann komm herbei
und nimm mich meiner an.

Dann nimm mich auf
mit weitem Flügelschlag
ganz hoch hinaus
flieg mit mir und ertrag
du meine Sehnsucht,
meine Einsamkeit,
wenn du mich trägst,
dann sind
wir schon zu zweit.

Wenn Wehmut mir die
Kehle fast zuschnürt,
ich nichts mehr sage,
weil ich seh und spür,
dass andre nicht verstehen,
wie es um mich steht
und oftmals übersehen,
wie’s mir wirklich geht.

Dann nimm mich auf
mit weitem Flügelschlag
ganz hoch hinaus
flieg mit mir und ertrag
du meine Sehnsucht,
meine Einsamkeit,
wenn du mich trägst,
dann sind
wir schon zu zweit.

Wenn meine Pläne
null und nichtig sind,
ich in der Zukunft
wenig Hoffnung find,
lass mich erfahren
was deine Zunft verheißt,
die einen Ausweg
immer kennt und weiß.

Dann nimm mich auf
mit weitem Flügelschlag
ganz hoch hinaus
flieg mit mir und ertrag
du meine Sehnsucht,
meine Einsamkeit,
wenn du mich trägst,
dann sind
wir schon zu zweit.«

~ Clemens Bittlinger

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