Die vierjährige Libby (Maisie Sly) ist taub. Sie ist abgeschottet von der Welt, bis ihr eine Sozialarbeiterin beibringt, zu kommunizieren …

Das stille Kind ist ein Drama aus dem Jahr 2017 von Chris Overton mit Rachel Fielding, Rachel Shenton und Maisie Sly.

In dem oscarprämierten Kurzfilm lernt ein an Taubheit leidendes Mädchen die Kommunikation mit ihrer Umwelt.
Es ist die Geschichte der vierjährigen Libby, die aufgrund ihrer Taubheit ein absolut stilles Leben ohne Kommunikation führt. Die Eltern „entdecken“ ihre Taubheit erst, als sie ca. dreieinhalb Jahre alt ist. Sei meinen, Libby könne gut von den Lippen ablesen, interpretieren ihr Verhalten jedoch häufig falsch. Doch eines Tages trifft Libby auf die Sozialarbeiterin Joanne, die Libby die Zeichensprache lehrt und ihr damit das Geschenk macht, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten.

„The Silent Child“ ist ein 20-minütiger Kurzfilm, der von Chris Overton inszeniert wurde. Rachel Shenton schrieb das Drehbuch und wirkte auch als Darstellerin mit.
Der Film gewann 2018 den Oscar in der Kategorie Bester Kurzfilm.

Bewegend, mit wunderschöner Umsetzung in den Bildern und der Musik, ist dies ein aufrüttelnder Aufruf, sich der Notlage von gehörlosen Schulkindern bewusst zu werden.

Wer möchte, kann ihn sich hier anschauen:

Der Abspann nennt die Zahlen: 90 Prozent der gehörlosen Menschen leben in hörenden Familien; über 78 Prozent besuchen ohne zusätzliche Unterstützung Regelschulen, sodass der Film hofft, diesen Zustand verbessern zu können.

 

 

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