In ihrem am 1. Oktober erschienenen Buch „Haltung“ kritisiert die Kolumnistin Mely Kiyak, dass die demokratischen Parteien zu sehr Inhalt und Sprache der Populisten kopieren. Welche Folgen hat das?

Bei ZEIT ONLINE kann man einen Auszug aus ihrem Essay nachlesen, bevor man sich dann ggf. doch das Buch kauft, kaufen will:
DEUTSCHLAND – Das ist bereits ein anderes Land, von Mely Kiyak

»Haltung manifestiert sich nicht, indem man sie zeigt, sondern hat. Und dort, wo eine Gesellschaft keine gemeinsame Haltung hat, kann sie auch keine zeigen. Gerade angesichts des Erstarkens der Antidemokraten und ihres Getöses kommt die politische Kolumnistin Mely Kiyak zu dem Schluss, dass Haltung ein persönlicher Kompass ist. Und der sagt ihr: Es gibt eine Zeit, da muss man die Stimme erheben. Und eine Zeit, da man zu härteren Mitteln greifen muss: leise sein.«

Freiheit ist Teil unserer Demokratie. In ihrem Buch präsentiert Mely Kyak ein paar Ideen, wie wir diese Freiheit verteigen können.

„Dass man denjenigen, die unsere Freiheit und Demokratie bedrohen, keinen Zentimeter Land überlassen darf, dass man sich ihnen rhetorisch-argumentativ entgegenzustellen hat“ – das sehen die Rechten wohl genauso und genau deshalb ist dieses Essay lesenswert.

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