»Drei Frösche fallen in einen Topf Sahne. Der pessimistische sagt: „Es gibt keine Hoffnung mehr!“ Und ertrinkt. Der Optimist sagt: „Keine Sorge, uns wird eine höhere Macht retten.“ Er wartet und wartet und ertrinkt. Der dritte Frosch erkennt die schwierige Lage, aber ist zuversichtlich. Er strampelt so lange, bis aus der Sahne Butter geworden ist.«

In Zeiten wie diesen fehlt es so manchen Menschen an Hoffnung und Überzeugung.

Was wir von Stephen Hawking lernen können? Ein Treibstoff namens Zuversicht!:

„Die Gesellschaft reagiert auf (…) Krisenstimmung ähnlich wie ein Todkranker auf die Nachricht von seinem baldigen Ende: Nicht wenige Bürger flüchten sich in Wut und Verzweiflung, toben ihre Angst und ihren Hass in sozialen Netzwerken oder radikalen Parteien aus; andere versinken in Depression, ziehen sich zurück und lesen Bücher wie Houellebecqs Unterwerfung oder Sarrazins Deutschland schafft sich ab, die mit großer Geste den Untergang des Abendlandes beschwören.

Stephen Hawking hat nichts von alledem getan, als ihm sein bald bevorstehendes Ende angekündigt wurde. …“

[Fundort: Ulrich Schnabel, DIE ZEIT Nr. 47/2018, 15. November 2018]

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2 Responses to Fundworte #284

  1. Heidi Schoennagel sagt:

    und – kurz vor seinem Tod hat er folgendes gesagt: „so schwer das Leben manchmal auch erscheinen mag ist es wichtig, dass ihr einfach nie aufgebt. Denkt daran, in die Sterne zu sehen und nicht auf eure Füße“.

    • fundwerke sagt:

      :)
      Ich kenne das Zitat in einer kleinen Abwandlung:

      „Versucht, den Dingen, die ihr seht, einen Sinn zu geben, und hinterfragt, aus was sich das Universum zusammensetzt. So schwer das Leben manchmal auch erscheinen mag, es gibt immer etwas zu tun und darin gut zu sein. Es ist wichtig, dass ihr einfach nie aufgebt. Denkt daran, in die Sterne zu sehen – und nicht auf eure Füße.“

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